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Goethe-Gymnasium Gera (Rutheneum seit 1608) – Gymnasium mit Musik-Spezialklasse

Wenn Eltern in Thüringen ihr Kind musikalisch speziell und intensiv fördern möchten, ist der erste Anlaufpunkt meist das Musikgymnasium Belvedere in Weimar. Aber auch die Stadt Gera gibt Schülern die Möglichkeit, ein speziell auf Musik ausgerichtetes Abitur abzulegen. Das mitten in der Stadt liegenden Goethe-Gymnasium ist …

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Schnecke

Die Schnecke ist die am meisten verbreitete, traditionelle Form für den kunstvollen Abschluss des Wirbelkastens einer Geige (bzw. weiterer Streichinstrumente der Violin-Familie). Der kunstgeschichtliche Terminus Volute lässt erkennen, dass es sich bei der Schnecke nicht um ein spezielles Ornament des Geigenbaus handelt, sondern um eine Verzierung, …

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Steg

Der Steg ist eines der Bauteile, die den Klang einer Geige, eines Cellos oder eines anderen Streichinstruments maßgeblich beeinflussen. Dafür gibt es einen einfachen Grund: durch den Steg wird die Schwingung der Saiten auf den Korpus des Instruments übertragen. Die beste Geige wird ihre klanglichen Möglichkeiten …

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Dietl, Gustav (Geigenbauer)

Gustav Dietl war ein Geigenbauer aus dem böhmischen Schönbach, wo er 1882 geboren wurde. Seine Lehre absolvierte er bei Josef Neudörfer in den Jahren 1906-1909 und besuchte von 1910-1911 die Fachschule für Geigenbau in seiner Heimatstadt. 1919 eröffnete er seine eigene Werkstatt, in der er offenbar …

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Alemannische Geigen (Alemannische Schule)

Unter der Bezeichnung „Alemannische Schule“ fasst die Geigenbauforschung Streichinstrumente des 17. und frühen 18. Jahrhunderts zusammen, die aufgrund stilistischer Kriterien als Beispiele einer autochthonen Geigenbautradition im Raum Südschwarzwald-Basel-Bern bestimmt wurden. Ihr Verbreitungsgebiet deckt sich weitgehend mit dem Sprachraum der hochalemannischen Dialekte. Unmittelbare Lehrer-Schüler-Beziehungen sind archivalisch zwar …

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Krouchdaler, Hans (Krauchthaler)

Hans Krouchdaler (bzw. Krauchthaler) ist ein historischer Geigenbaumeister, der zu den wichtigsten bekannten Vertretern der sog. Alemannischen Schule gehört. Er wurde vor 1650 geboren und absolvierte seine Ausbildung wahrscheinlich bei Joseph Meyer in Geroldshofstetten bei Grafenhausen (Südschwarzwald). 1677 erlangte er das Bürgerrecht in seinem Heimatort Balm, …

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Griffbrett

Das Griffbrett hat bei Streichinstrumenten der Violinfamilie in der Regel weder Markierungen noch Bünde; es ist auf den Hals aufgeleimt und ragt an seinem unteren Ende über die Decke des Korpus, etwa bis zur Verbindungslinie der F-Loch-Kerben. An der Unterseite des überstehenden Teils ist es ausgehöhlt, …

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Frosch

Mit dem Frosch wird der Haarbezug eines Streichbogens auf die nötige Spannung gebracht. Wie der Frosch zu seinem Namen gekommen ist, ist nicht sicher. Eine mögliche Erklärung ist die Tendenz zum Wegspringen, die Frösche älterer Bögen hatten, da sie nicht fest mit der Stange verbunden waren; …

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Fichte (Haselfichte, Mondholz)

Die Fichte liefert neben der Weißtanne das traditionelle Holz (sog. Klangholz) für die Herstellung der Decke von Streichinstrumenten. Tatsächlich ist Fichtenholz sogar das am weitesten verbreitete Material, da es in guter Qualität wesentlich häufiger zu finden ist als Tanne. Gutes Fichtenholz für den Geigenbau stammt meist …

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Fernambuk (Pernambuk, Pernambuco)

Fernambuk ist seit François Xavier Tourte (1747/48-1835) das beliebteste Holz für die Herstellung von Streichbögen und wird dem Brasilholz meist vorgezogen, insbesondere für Bögen höchster Qualität. Fernambuk (auch: Pernambuk) ist der Handelsname für Harthölzer von verschiedenen Pflanzen der Familie Caesalpinia, vor allem von Caesalpinia echinata oder …

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Feinstimmer

Feinstimmer sind Mechaniken, die bei der Geige, der Bratsche und dem Cello am Saitenhalter angebracht sind und eine feinere Stimmung der Saiten ermöglichen, im Vergleich zu der Stimmung mit Hilfe der Wirbel, wenn auch in einem wesentlich geringeren Tonumfang. Die Feinstimmer bei den genannten Instrumenten bestehen …

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Darmsaiten

Darmsaiten waren bis ins 20. Jahrhundert hinein der maßgebliche Saitentyp für europäische Streichinstrumente; heute finden sie besonders oft in der historischen Aufführungspraxis Verwendung, nachdem Stahlsaiten, vor allem aber Kunststoffkernsaiten ihre musikalischen Eigenschaften seit den 1920er Jahren wesentlich verbessern konnten und wegen ihrer besseren Haltbarkeit oft bevorzugt …

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Dämpfer

Dämpfer für Streichinstrumente sind Klemmen aus Holz, meist Ebenholz, Metall, Kunststoff oder Gummi, die auf den Steg geklemmt werden, um den Klang des Instruments weicher und leiser zu machen. Sie wurden vermutlich im frühen 17. Jahrhundert erfunden und bewirken die Klangänderung, indem sie das Schwingungsverhalten des …

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Ebenholz

Ebenholz ist die Bezeichnung für tropische Harthölzer, die von verschiedenen Pflanzen der Gattung Diospyros gewonnen werden. Verwendung findet ausschließlich das sehr dichte, harte und schwere Kernholz, das die bekannte tiefschwarze, manchmal auch von grauen Adern durchzogene Farbe aufweist. Im Streichinstrumentenbau wird Ebenholz traditionell für die Herstellung …

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Decke

Die Decke ist die Vorder- bzw. Oberseite eines Streichinstruments, die mit durch die Zargen mit dem gegenüberliegenden Boden verbunden und wie dieser gewölbt ist. Im Unterschied zum geschlossenen Boden ist die Decke mit den beiden f-förmigen Schallöchern durchbrochen gearbeitet. Im europäischen Geigenbau wird für die Decke …

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Boden

Der Boden ist die Rück- bzw. Unterseite eines Streichinstruments, die mit durch die Zargen mit der gegenüberliegenden Decke verbunden und wie diese gewölbt ist. Im Gegensatz zur Decke, die mit den Schallöchern durchbrochen gearbeitet ist, ist der Boden geschlossen. Im europäischen Geigenbau wird er meist aus …

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Cellostachel

Der Cellostachel ist ein aus Metall oder Verbundwerkstoffen hergestellter Stab mit Spitze, der an der Unterseite des Violoncellos angebracht ist und es beim Spiel auf dem Boden abstützt. Er wurde im frühen 19. Jahrhundert üblich, zuvor spielte man das Cello eingeklemmt zwischen den Beinen wie größere …

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