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Die zweite Liebe – spielt Ihr auch Bratsche?

Fragezeichen - die Mittwochsfrage auf violinorum.deNach längerer Pause nehmen wir die gute alte Tradition der Violinorum-Mittwochsfrage wieder auf, und sprechen ein Thema an, das Euch keineswegs peinlich sein muss:

Pflegt Ihr eine zweite Liebe neben der Geige – spielt Ihr auch Bratsche?

Der klassische Weg zur Viola führt ja bekanntermaßen über die Geige. Selbst Weltklasse-Bratschisten wie Veronika Hagen, Professorin am Mozarteum Salzburg, haben in aller Regel zunächst mehrere Jahre lang Geige gelernt, um dann die Bratsche hinzuzunehmen bzw. ganz umzusatteln. Bei Hagen waren übrigens zwei Gründe für diesen Schritt ausschlaggebend: Zum einen die Entwicklung der Hausmusik im Kreis ihrer Geschwister, die irgendwann in Richtung Streichquartett ging und eine Bratsche erforderliche machte – zum anderen aber auch die Faszination für die tiefe Lage und den sonoren Klang des Instruments. Gleichwohl musste Veronika Hagen zunächst ihre Solo-Ausbildung auf der Geige fortsetzen und konnte sich erst mit Erreichen der Volljährigkeit ganz ihrem bevorzugten Instrument widmen.

Dieses prominente Beispiel zeigt, wie kompliziert die Beziehung zwischen den Instrumenten im Leben eines Musikers sein kann – und das wohl ganz besonders, wenn es um die Geige als erste und die Viola als zweite Liebe geht …

Also Klartext gesprochen: Wie ist das bei Euch?

  • Nehmt Ihr die Bratsche zur Hand, weil sie gebraucht wird?
  • Steht Ihr kurz vor der Trennung von Eurer Geige?
  • Oder ist in Eurem Leben Platz für eine zweite Beziehung, und welche Rolle spielt sie für Euch?

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